Außendruck ist eine Platzierungsfrage, keine Technikfrage

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Nicht die Technik. Die Platzierung.

Die meisten Kunden denken, die schwierige Entscheidung beim Außendruck ist die Technik: Siebdruck, Stickerei, DTF oder digitaler Transfer. Das stimmt nicht. Wir finden die passende Technik für ein Material in wenigen Minuten: Siebdruck für ein dünnes Baumwollshirt, Stickerei für ein schwereres Poloshirt, DTF, wenn das Motiv mehr Farben hat, als ein Siebdruck-Setup rechtfertigt. Die Entscheidung, die wirklich bestimmt, wie die Marke in zwei Jahren aussieht, ist die Platzierung und die Größe. Beide legen wir vor dem ersten Muster fest, nicht danach.

Die Vereinbarung

So läuft es ab. Ein Kunde bringt uns ein Logo und ein Produkt. Wir sagen, welche Technik Material und Menge zulassen. Wir sagen, wo das Motiv bei diesem Produkttyp sitzen sollte. Und wir sagen, wie der Druck nach vierzig Industriewäschen aussieht, oder nach einem Sommer hinter der Windschutzscheibe. Alles danach ist, was dieses Gespräch abdeckt.

Technik: was wirklich außen landet

Außendruck auf Textilien bedeutet meist eine von vier Methoden: Siebdruck, Stickerei, DTF oder digitaler Transfer. Jede hat ein anderes Griffgefühl und eine andere Lebensdauer. Siebdruck ist flach, günstig bei großen Mengen, und reißt irgendwann. Stickerei kostet mehr und hält oft länger als das Kleidungsstück selbst. DTF verarbeitet farbenreiche Motive, für die man sonst sechs Siebe bräuchte, auf Kosten der Textur. Bei harten Produkten wie Flaschen, Taschen und USB-Sticks ändern sich die Optionen wieder: Tampondruck, Lasergravur, Digitaldruck oder ein genähtes Label, je nachdem, woraus die Oberfläche besteht. Ein Fehler hier zeigt sich selten bei der Lieferung. Ein Logo im Siebdruck auf einem Mischgewebe, das eigentlich Stickerei gebraucht hätte, sieht in der Box gut aus und reißt nach der dritten Wäsche. Dann muss es der Kunde seinem eigenen Team erklären, nicht wir.

Platzierung: Brust, Rücken, Ärmel, Fläche

Brust, Rücken, Ärmel oder Saum bei Textilien. Vorderseite bei einer Tasche. Die ganze Außenfläche bei einer Flasche. Die Platzierung entscheidet, wie die Marke wirkt, bevor überhaupt jemand das Logo liest: ein kleines Brustmotiv wirkt corporate, ein großer Rückendruck wirkt nach Event. Wir legen das am echten Produkt fest, nicht am flachen Mockup. Denn eine Platzierung, die auf der Vorlage zentriert aussieht, kann bei einem Hoodie mit Kapuze und Reißverschluss ganz anders sitzen.

Haltbarkeit: was die Wäsche übersteht

Ein Druck, der in der Box gut aussieht und nach zwei Wäschen reißt, hat den Kunden mehr gekostet, als er mit der günstigeren Technik gespart hat. Die Waschhäufigkeit ändert die Antwort. Arbeitskleidung im Industriewaschgang braucht eine andere Farbe und Anwendung als ein Konferenz-T-Shirt, das zweimal getragen und dann in die Schublade gelegt wird. Produkte für draußen brauchen UV- und Kratzfestigkeit, eingebaut in die Beschichtung, nicht nachträglich. Wir sagen einem Kunden lieber, dass seine bevorzugte Technik auf seinem Material nicht hält, als dass er es sechs Monate später an einem Stapel Retouren entdeckt.

Die vollständige Liste unserer Methoden, und welcher Produkttyp zu welcher passt, steht auf unserer Seite zu Drucktechniken.

Unser Teil des Geschäfts

Technik, Platzierung, Waschbeständigkeit, die ehrliche Antwort darüber, was nicht hält. Das ist unser Teil des Geschäfts. Und die Frage dahinter: ob das Logo auf einem Produkt beim fünfzigsten Mal noch lesbar ist, oder nur beim ersten.