Digitaler Transferdruck
Bringen Sie Ihre Marke zum Leben
Entdecken Sie über 1.000 anpassbare Produkte, die Ihre Marke ins rechte Licht rücken und einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Keine Technik, sondern drei
Die meisten denken bei „digitalem Transferdruck“ an einen Vorgang: Design drucken, auf ein T-Shirt pressen, fertig. Tatsächlich stehen dahinter drei Techniken, jede passend zu einem anderen Material und jede mit einer eigenen Fehlerquelle. Heißtransfer, Sublimation und Direct-to-Garment starten alle gleich: mit einem digital gedruckten Design. Was danach passiert, entscheidet, ob der Druck einen Waschgang übersteht oder ein Kleiderschrank-Leben lang hält.
Vom bedruckten Papier zum fertigen Produkt
Das Design wird zuerst auf Transferpapier gedruckt, mit einem normalen Digitaldrucker. Das Papier kommt dann auf die Zieloberfläche und durch eine Heißpresse. Die Hitze verbindet das Design mit dem Material darunter: Auf manchen Oberflächen liegt die Farbe obenauf, in anderen zieht sie ein. Das ist keine Wahl. Das ist Chemie, und deshalb gibt es die drei Varianten.
Heißtransfer
Heißtransfer nutzt eine Vinyl- oder bedruckte Folie, die unter Druck auf die Oberfläche gepresst wird. Er funktioniert auf Baumwolle, wo Sublimation versagt, und auf fast jeder Fläche, die flach genug für die Presse ist. Wählt man die falsche Folie für den Stoff, wird der Druck an der Brust steif: ein kleiner Fleck Plastikgefühl, den man vor dem Logo bemerkt. Wir prüfen den Stoff, bevor wir die Folie wählen, nicht danach.
Sublimation
Sublimation verwandelt Farbstoff unter Hitze in Gas, und das Gas verbindet sich mit den Fasern, statt darauf zu liegen. Der Druck wird Teil des Materials, keine Schicht darauf. Deshalb übersteht er Waschgänge, ohne zu reißen oder abzublättern. Die Bedingung: synthetische Fasern. Läuft Baumwolle durch eine Sublimationspresse, passiert nichts. Die Farbe findet nichts, woran sie binden kann. Wir lehnen Sublimationsaufträge auf Baumwolle ab, bevor sie in die Produktion gehen, nicht danach.
Direct-to-Garment
Direct-to-Garment überspringt das Transferpapier. Die Farbe geht direkt auf den Stoff, durch einen speziellen Drucker, und eine Hitzebehandlung fixiert sie danach. Die Technik zeigt fotografische Details und Farbverläufe, die Folie und Vinyl nicht schaffen, am besten auf weißem oder hellem Stoff. Für große Mengen ist sie nicht gebaut: Tausend identische Teile durch die Maschine, und der Stückpreis ergibt neben Siebdruck keinen Sinn mehr. Wir setzen sie für kleine Serien und personalisierte Stücke ein, nicht für eine firmenweite Ausstattung.
Die richtige Technik wählen
Stoff, Faser, Folie, Seriengröße. Das ist unser Teil des Geschäfts. Und die Frage darunter: nicht, welche Technik am Bildschirm am besten aussieht, sondern welche nach der zehnten Wäsche noch wie etwas aussieht.
